Monday 21. October 2019

aktion leben-Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ im Parlament: Umsetzung ist ein Akt der Vernunft!

48.590 Unterschriften für „Fakten helfen!“: Mit der Bürgerinitiative fordert die aktion leben die Einführung einer anonymen Statistik zu Schwangerschaftsabbrüchen sowie die wissenschaftliche Erforschung der Motive dafür.

 

Heute übergab die aktion leben 48.590 Unterschriften für ihre Kampagne „Fakten helfen!“ an den Zweiten Nationalratspräsidenten Karlheinz Kopf. Kopf bezeichnete den Titel der Kampagne als richtig gewählt, weil „Fakten helfen, öffentlich zu argumentieren, Maßnahmen abzuleiten und Hilfen anzubieten.“

 

aktion leben-Präsidentin Dr. Gertraude Steindl betonte: „Die Abgeordneten können jetzt beweisen, dass sie Sachargumenten zugänglich sind. Es ist an der Zeit, endlich auch in Österreich einen sachlichen Umgang mit Schwangerschaftsabbruch möglich zu machen. Wir müssen als Gesellschaft dahin kommen, ohne Schuldzuweisungen offen über die Problematik zu reden und respektvoll gegenüber jeder Frau, die betroffen ist und war.“ Steindl verwies bei der Übergabe auf die historische Chance, durch seriös erhobene Fakten aus der Sackgasse alter Debatten zu kommen, die von FundamentalistInnen rechts und links beherrscht werden.

 

Sachargumente sprechen für sich

Die Argumente  für eine Statistik und eine Motivenerhebung zu Schwangerschaftsabbrüchen lägen auf der Hand: „Wir wollen Klarheit und Transparenz über Schwangerschaftsabbrüche, wie sie in einer modernen Gesellschaft selbstverständlich sein sollte. Wir wollen, dass künftig sachlich, auf der Basis solider Daten, über das Thema Schwangerschaftsabbruch gesprochen wird, wie das im restlichen Europa längst selbstverständlich ist. Wir sind überzeugt davon, dass dies vor allem den Betroffenen helfen wird, die wirkungsvollere Maßnahmen zur Prävention und Unterstützung erwarten können“, so Steindl weiter.

 

Demnächst online Unterstützung möglich

48.590 Menschen unterstützen die Initiative mit ihrer Unterschrift. Damit ist „Fakten helfen!“ seit Einführung der Online Petitionen 2011 die erfolgreichste Bürgerinitiative. „Mit Einbringung der Petition wird es in einigen Tagen möglich sein, die Petition über www.fakten-helfen.at, die mit der Parlamentshomepage verlinkt sein wird, auch online zu unterstützen“, so Steindl weiter.

 

Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen

Einmal mehr betont aktion leben, dass die Fristenregelung nicht von der Bürgerinitiative berührt ist. „Es ist nicht rational begründbar, warum es keine Daten zu dem Thema geben soll. Es ist Zeit, endlich ein neues Kapitel aufzuschlagen – im Interesse der betroffenen Frauen und Männer, der Kinder und der ganzen Gesellschaft.“

 

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