Monday 21. October 2019

Thema Abtreibung: Fundamentalismus von links

„Schlechten Stil und fehlende Seriosität“ attestiert die aktion leben dem Veranstalter einer Diskussion zu 40 Jahre Fristenregelung. „Wir fordern Dr. Christian Fiala als Verantwortlichen auf, falsche Aussagen und Untergriffe zu unterlassen“, erklärt aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler. Anlass ist eine Presseaussendung des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch zur Bewerbung der Veranstaltung.

 

„Mit dem Aufruf, zur Veranstaltung Stricknadeln mitzubringen, disqualifiziert sich der Veranstalter selbst.“ Dies sei Polarisierung pur, die nicht ernst genommen werden könne. „Dies geht zu Lasten einer zeit- und sachgerechten Auseinandersetzung mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch“, stellt Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben, fest. Die einseitig besetzte Veranstaltung diene keineswegs einem seriösen Wissenszuwachs, sondern sei ein Lehrbeispiel für veralteten linken Fundamentalismus, der jedwedes Bemühen um einen echten Dialog zum Thema leugne.

 

Transparenz bedeutet Fortschritt

Symptomatisch für diese Art des Fundamentalismus sei, dass Dr. Fiala strikt und wider allen internationalen Gepflogenheiten gegen eine anonyme Erhebung von Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen ist. Warum sollen die Zahlen der Abbrüche in Österreich geheim bleiben? Wem nützt das Fehlen an Transparenz? Seriös erhobene Zahlen sind dringend nötig, um das Gespräch über Abbrüche endlich auf eine faktenbasierte Grundlage zu stellen.

 

Falschmeldungen statt Argumente

Typisch für Fundamentalismus ist das Leugnen von Tatsachen: Die Behauptung, mit der Forderung einer Abbruch-Statistik sei ein Angriff auf die Fristenregelung intendiert, sei völlig aus der Luft gegriffen und mit nichts zu beweisen. „Ich empfehle, sich auf www.fakten-helfen.at zu informieren. Dort ist ausdrücklich festgehalten, dass die Fristenregelung nicht von der Forderung nach einer besseren Datenlage berührt wird. Ich verweise außerdem auf eine Grundsatzerklärung der aktion leben aus dem Jahr 1989, worin festgehalten ist, dass die aktion leben keine Verschärfung der strafrechtlichen Regelungen anstrebt. Keine einzige Handlung der aktion leben seit 25 Jahren zielt in diese Richtung. Es kann daher nur als fehlende Seriosität interpretiert werden, wenn dies dennoch unterstellt wird.“

 

 

 

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