Samstag 19. August 2017

Prominente Persönlichkeiten

Menschen verschiedenster Professionen unterstützen unser Bemühen für mehr Wissen über Schwangerschaftsabbrüche durch die Bürgerinitiative "Fakten helfen!"

 

Huberta Gabalier, Lyrikerin und Mutter von Dancing-Star Willi und Volks-Rock'n Roller Andreas, unterzeichnet unsere Parlamentarische Bürgerinitiative "Fakten helfen!".

Im Bild: Huberta Gabalier und Elisabeth Kapper-Weidinger, EA Vorsitzende des AK "Umfassender Schutz des Lebens - aktion leben".

Fotocredit: Gerd Neuhold

 

Andreas Khol

Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, unterzeichnete unsere Bürgerinitiative "Fakten helfen!".

 

„Ich unterstütze die Bürgerinitiative der aktion leben aus Überzeugung, weil ich eine anonymisierte Statistik über die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche in Österreich für längst überfällig erachte. Nur wenn man die Zahlen kennt, kann man darauf aufbauend die Motive erforschen. Und nur wenn man die Motive kennt, kann man darauf aufbauend die notwendigen und richtigen Hilfestellungen leisten.“

Fotocredit: Jakob Glaser

 

Barbara Haas/Veronika Pernsteiner

Auch die Katholische Frauenbewegung unterstützt "Fakten helfen!". Vorsitzende Ing. Dipl. Päd. Barbara Haas, Bakk. und die stellvertretende Vorsitzende Veronika Pernsteiner, M.A. unterzeichneten beim Besuch in unserem Büro die Bürgerinitiative.

 

Barbara Haas: "Derzeit gibt es in Österreich keine transparenten Untersuchungsergebnisse über die Motive für einen Schwangerschafts-abbruch. Erst wenn wir wissen, aus welchen Gründen schwangere Frauen diesen letzten Schritt tun, können wir helfen.

Die Katholische Frauenbewegung Österreich sieht es als christlichen und  gesellschaftspolitischen Auftrag, Mädchen und Frauen in allen Lebens- und Notsituationen zu unterstützen."

 

Stephanie Merckens_Franz Hiesl

OÖ Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl mit Dr. Stephanie Merckens unterstützt die Bürgerinitiative. Stephanie Merckens (Institut für Ehe und Familie, BIKO): "Die Lebensgeschichten zeigen, dass Frauen mit einer Abtreibungen oft Probleme lösen, die gar nicht sie selbst, sondern vielmehr ihre Umgebung mit dem Kind haben. Da werde ich zur Feministin – es ist unsere Pflicht, hinzuschauen und Frauen in diesen Situationen zu unterstützen. Gerade eine Gesellschaft, die Abtreibungen teilweise straffrei stellt, darf sich nicht so leicht abputzen und ihrer Mitverantwortung entledigen, in dem sie wegschaut."

Landeshauptmann_Pühringer

 

Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer beim Unterzeichnen unserer Bürgerinitiative "Fakten helfen!". Mit dabei sind die ehrenamtliche Vorsitzende von aktion leben oberösterreich Doris Schulz und die Geschäftsstellenleiterin von aktion leben oberösterreich Ingrid Koller.

 

 

 

Ministerin Mikl_Leitner

Bundesministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner und Univ.Prof. Dr. Wolfgang Mazal unterstützen die Bürgerinitiative "Fakten helfen!" und unsere Forderungen nach einer anonymen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche sowie einer regelmäßigen wissenschaftlichen Erforschung der Motive dafür.

 

 

 

 

Bischof Egon KapellariVor der Woche des Lebens unterzeichneten  Diözesanbischof Egon Kapellari und Generalvikar Heinrich Schnuderl die Bürgerinitiative „Fakten helfen“. Im Bild: KA-Generalsekretär Erich Hohl, EA Vorsitzende des AK "Umfassender Schutz des Lebens - aktion leben" Elisabeth Kapper-Weidinger, Diözesanbischof Egon Kapellari, KA-Präsident Bernhard Rebernik, Lebensschutzbeauftragte Anna Hollwöger.

 

Dr. Gertraude SteindlDr. Gertraude Steindl, Präsidentin aktion leben österreich

„Eine moderne Politik kann heute nicht mehr ohne Statistik und Ursachenforschung auskommen. Umso verwunderlicher ist es, dass wir in Österreich nicht wissen, wie viele Schwangerschaftsabbrüche es gibt und welches die Beweggründe dafür sind. Wir brauchen gesicherte, seriöse Daten, um wirkungsvoll helfen zu können. Damit wir Lebensumstände schaffen, die das Ja zu Kindern erleichtern.“

 

Marilies FlemmingBM.a.D. Dr. Marilies Flemming

"Als die Fristenlösung eingeführt wurde, haben alle Parteien versprochen, die Gründe für Abtreibungen zu erforschen und mit allen nur erdenklichen 'begleitenden' Massnahmen unnötig zu machen. Nichts ist geschehen. Und vielleicht sollten wir uns alle dafür schämen!

Ich muss keine Religion bemühen, denn jeder Arzt wird heute bestätigen, dass mit der Einnistung einer befruchteten Eizelle ein einmaliger Mensch entstanden ist, dessen Augenfarbe, Haarfarbe und Charaktereigenschaften bereits feststehen. Und wir akzeptieren, dass tagtäglich in Österreich Müttern in ihrem eigenen Körper ihr Kind getötet wird. Weil wir sie im Stich gelassen haben, weil wir ihnen nicht helfen!"

 

 

Dr. Hildegunde PizaUniv.-Prof.Dr. Hildegunde Piza, Chirurgin

„Anonyme Statistiken darüber, wie viele Abtreibungen in Österreich vorgenommen werden,  sind in vielen europäischen Ländern selbstverständlich, in unserem Land aber noch ein Tabu. Diese Lage ist inakzeptabel: Jede Hüft- und Knieoperation, jede Blinddarmentfernung muss nach klaren Vorgaben im zentralen ÖBIG-Register gemeldet werden. Auch ein Schwangerschaftsabbruch ist ein invasiver Eingriff, noch dazu einer mit einer hohen psychischen  und sozialen Komponente sowie schwerwiegenden, auch seelischen Folgen für die Betroffenen. Es wäre also mehr als vernünftig nach 40 Jahren Säumigkeit diese Daten statistisch zu erfassen und offenzulegen. Nur wer die Fakten und Motive kennt, kann helfen und Lösungen anbieten."

 

Gerda SchaffelhoferGerda Schaffelhofer, Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich

„Es ist beschämend, dass ein Land, das zurecht stolz auf seine hohen medizinischen Standards und sein Eintreten für Menschenwürde ist, im Blick auf ungeborenes Leben und Mütter, die ein Kind erwarten, nicht alles unternimmt, damit bestmöglich geholfen werden kann. Bei der Bürgerinitiative geht es nicht darum, den Zugang zur Abtreibung zu erschweren. Wohl aber ist es ein Anliegen der großen Mehrheit der Menschen in Österreich, die Zahl der Abtreibungen durch gezieltere Hilfe für ungewollt Schwangere zu verringern. Daher sollten hierzulande - wie in den allermeisten europäischen Ländern üblich - genaue Zahlen und gesicherte Informationen über Motive und Umstände von Schwangerschaftsabbrüchen erhoben werden.”

 

Dr. Wolfgang MazalUniv.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Sozialrechtler

„Die Politik braucht eine solide wissenschaftliche Basis für ihre Entscheidungen. Mit einer anonymen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche wüssten wir, wie viele Frauen in Österreich betroffen sind. Wir brauchen aber auch - auf freiwilliger Basis - eine qualitative Erforschung der Motive, die Frauen zu einem Abbruch bewegen. Fundierte Erkenntnisse sind unumgänglich für eine sachliche Auseinandersetzung, wie wir sie uns alle wünschen.“

 

Franz_Joseph HuainiggDr. Franz-Joseph Huainigg, Autor, Behindertensprecher der ÖVP

„Ich unterstütze die Petition “Fakten helfen” der Aktion Leben, denn wir brauchen wie in Deutschland eine Statistik über Abtreibungen. Was kaum jemand weiß: bei Verdacht auf eine Behinderung darf über die Fristenregelung hinaus bis zur Geburt abgetrieben werden. Wie oft das in Österreich passiert und mit welchem Hintergrund, darüber gibt es keine Zahlen und Aufzeichnungen. Aber gerade das wäre die Basis dafür, den Frauen in dieser schwierigen Situation zu helfen und wenn möglich Spätabtreibungen zu vermeiden. Unterstützen Sie auch diese Petition. Sie ist wichtig!″

 

Dr. Senta ZielgerDr. Senta Ziegler, Journalistin

„Ich fände es hilfreich, erhellend und schlicht im Sinne des humanen Fortschritts, wenn wir mehr über Häufigkeit, Motive, Hintergründe und Ursachen von Abtreibungen wissen würden. Ich betone, dass die Fristenlösung als Kompromiss für mich unverhandelbar ist, jedoch steht auch fest, dass Abtreibung die traurigste aller „Empfängnis-verhütungen“ ist. Helfende Begleitmaßnahmen zur Verhinderung von Abtreibung könnten bei besserem Wissen darüber noch gezielter erfolgen. Ich vertraue der ,Aktion Leben' voll und ganz, mit den Daten das gesellschaftlich Wünschenswerte und Richtige zu tun."

 

Christine MarekChristine Marek, Familienstaatssekretärin a.D.

„Ich unterstütze sehr gerne und mit voller Überzeugung die Petition der Aktion Leben mit der Forderung nach einer anonymisierten Statistik der Schwangerschaftsabbrüche und einer darauf aufbauenden Motivforschung in Österreich. Bereits seit vielen Jahren setze ich mich für diese Anliegen ein, da ich der Überzeugung bin, dass nur eine auf konkreten Fakten und Zahlen basierende Politik eine verantwortungsvolle im Sinne der Betroffenen ist. Dass dabei größtmögliche Sensibilität und Datenschutz ein Muss sind, ist klar, insbesondere da die Betroffenen ohnehin in einer Ausnahmesituation sind. Dies darf aber niemals als Argument gegen bessere Rahmenbedingungen (dazu gehören Fakten) angeführt werden, was derzeit aber leider der Fall ist."

 

Helmut KukackaHelmut Kukacka, Präsident der AKV, Kartellvorsitzender des MKV

„Die Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ halte ich für gesellschaftspolitisch besonders bedeutsam: Eine Regierung muss einfach wissen, wie viele Schwangerschaftsabbrüche es gibt und warum sich Frauen dazu entschließen. Möglicherweise sind die Antworten nicht angenehm und zeigen, dass manches versäumt wurde. Doch umso größer ist die Chance, durch gesicherte Fakten zum Schwangerschaftsabbruch einen wichtigen Beitrag zu einer familienfreundlichen Gesellschaft zu leisten."

 

Alfred TrendlDr. Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs

„Der Katholische Familienverband setzt sich für den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum Tod ein und unterstützt die Bürgerinitiative „fakten helfen!" der aktion leben für eine anonyme Erhebung von Zahlen und Motiven zu Schwangerschaftsabbrüchen. In seinem familienpolitischen Forderungsprogramm fordert er flankierende Maßnahmen zur Fristenregelung - wie unter anderem eine Statistik und Motivenforschung zu Schwangerschaftsabbrüchen, um gezielte Beratungsangebote und konkrete Maßnahmen ausbauen zu können. Daher unterstützen wir die Bürgerinitiative "Fakten helfen! der aktion leben."

 

Michael RosenbergerUniv.Prof. Dr. Michael Rosenberger, Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz

„Transparenz ist ein Grundprinzip demokratischer Gesellschaften. Den bewussten Verzicht, wichtige Daten wie Zahlen und Hintergründe von Abtreibungen statistisch zu ermitteln und zu veröffentlichen, halte ich für absolut nicht zeitgemäß. Hinzu kommt, dass eine wirksame Hilfe für Schwangere nur dann möglich ist, wenn man weiß, was gebraucht wird. Die seit der Reform des Abtreibungsparagrafen 1975 versprochenen "flankierenden Hilfen" gehen ins Leere, wenn sie nicht auf dem Boden kontinuierlichen Faktenwissens entwickelt werden.″

 

Dr. Alfred DietmaierDr. Alfred Dietmaier, Gynäkologe

„Mein Miterleben von Freude und Tragik bei einem Schwangerschaftseintritt war immer spannend. Wenn sich Schwangere gegen ihr Kind entschieden hatten, wurden als Gründe oftmals wirtschaftliche Nöte und familiär-partnerschaftlicher Druck spontan thematisiert. Sachpolitiker können von den geplanten Statistiken nur profitieren, da sie sich bei unterstützenden Maßnahmen endlich auf Fakten und nicht wie bisher auf Vermutungen berufen können."

 

Renate MitterhuberRenate Mitterhuber MSc, Hebamme, Psychotherapeutin

„Manchmal sprechen Frauen in Hebammen-Sprechstunden über eine vergangene Abtreibung. Es ist aber eher ein Tabuthema. Es entsteht der Eindruck, dass niemand etwas damit zu tun haben will. Die Frauen sind die Leidtragenden, weil sie keine Hilfe erwarten, sich deshalb auch keine Hilfe suchen und ziemlich allein dastehen.“

 

 

 

 

 

Wir danken für die freundliche Unterstützung:

 

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