Friday 19. July 2019

Verweigern von Abtreibungsstatistik: Feig und unsolidarisch!

Mit der Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ tritt  aktion leben für mehr Wissen über Schwangerschaftsabbrüche ein. Die von aktion leben erstellte Grafik zeigt: in ganz Europa sind Zahlen in diesem Bereich selbstverständlich. „Wegschauen bei Abtreibungsfrage ist feig und unsolidarisch“, erklärt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben. „Die Politik muss endlich tätig werden.“

 

Vorbeugen und unterstützen statt wegschauen und verleugnen. Das sind die Ziele der Bürgerinitiative „Fakten helfen!“ von aktion leben, mittels derer mehr Wissen über Schwangerschaftsabbrüche erlangt werden soll.


aktion leben ist überzeugt - verlässliche Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen sind unabdingbare Voraussetzung für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch. aktion leben initiierte deshalb die Bürgerinitiative „Fakten helfen!“, mit der sie eine Statistik über Abbrüche in Österreich fordert sowie eine wissenschaftliche Erforschung der Motive.


Grafik zeigt: Statistik europaweit selbstverständlich

„Wir wollen nicht mehr und nicht weniger, als auf europäisches Niveau zu kommen, wo Zahlen zu Abbrüchen selbstverständlich sind“, betont die aktion leben-Generalsekretärin Mag. Martina Kronthaler. „Genau das wollen wir anhand der Grafik verdeutlichen. In Deutschland, der Schweiz, Dänemark oder Schweden ist es bereits seit langem klar, dass Zahlen gebraucht werden, um einen Überblick über Größenordnung, Struktur und Entwicklung der Schwangerschaftsabbrüche sowie über ausgewählte Lebensumstände zu bekommen. Sie sind außerdem notwendig, um präventive Maßnahmen und Angebote zur Unterstützung von Frauen zu entwickeln.“
 

Ein solides Bild statt vieler Puzzlesteine

„Die anderen Länder haben den großen Vorteil, dass sie wissen, wovon sie sprechen. Sie wissen zum Beispiel, ob die Zahl der Abbrüche steigt oder zurückgeht und in welchen Bevölkerungsgruppen  das Problem am stärksten zu Tage tritt.  Eine Statistik ist tatsächlich einfach umzusetzen, indem Ärzte die Informationen, die sie für die Anamnese ohnehin erheben, anonymisiert an das Statistische Zentralamt weiterleiten“, so Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben. „Damit wird aus den vielen Puzzlesteinen an Wissen ein für alle Betroffenen brauchbares Ganzes, und jeder, der mit dem Thema beschäftigt ist, kann sich auf seriös erhobene Fakten verlassen.“

„Wir sind gerne bereit, uns mit allen Parteien zu diesem außerordentlich wichtigen Thema an einen Tisch zu setzen. Die Zeit ist reif, in der Frage weiterzukommen. Wir gehen natürlich davon aus, dass auch unsere Politik die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche senken will. Dazu brauchen wir Fakten und daraus abgeleitete Maßnahmen.“

 

****
aktion leben österreich ist ein überkonfessioneller, überparteilicher karitativer Verein, der sich vorwiegend aus privaten Spenden finanziert. Neben der Beratung und Unterstützung von schwangeren Frauen engagiert sich aktion leben auch in der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche sowie in der aktiven Öffentlichkeitsarbeit zu bioethischen Fragen. Darüber hinaus setzt sich aktion leben für eine kinder- und elternfreundliche Gesellschaft ein.
In den Bundesländern gibt es selbstständige aktion leben-Vereine, die mit aktion leben österreich inhaltlich und organisatorisch eng zusammenarbeiten.
Spendenkonto – IBAN: AT91 3479 5000 0453 6777 | BIC: RZOOAT2L795 (Hinweis: Bitte 2 x Buchstabe O)

Seite drucken

aktion leben österreich
A-1150 Wien, Diefenbachgasse 5/5
T: +43.1.512 52 21 | F: +43.1.512 52 21-25 | E: info@aktionleben.at
Darstellung:
http://www.fakten-helfen.at/