Freitag 23. Juni 2017

Gründe für die Bürgerinitiative

von Dr. Gertraude Steindl, Präsidentin

Kann es denn wahr sein, dass wir in Österreich noch immer nicht wissen, wie viele Schwangerschaftsabbrüche es jährlich gibt? Bald 40 Jahre nach Einführung der Fristenregelung sind Zahlen und Motive für Schwangerschaftsabbrüche bei uns noch immer tabu.

Unsere Broschüre

Fakten helfen

Wie wir mehr erfahren über Schwangerschaftsabbrüche

 

Wir sind überzeugt, dass die regelmäßige Veröffentlichung von Zahlen und die Erforschung der Motive eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Abtreibung bewirken.

 

Abbruchzahlen verstehen

Abbruchzahlen müssen richtig gelesen werden. Angegeben wird in der Abbruchstatistik mehr als die bloße Anzahl der Abtreibungen. Interessant ist, welche Kennzahlen international üblich sind und wie sich diese Zahlen vergleichen lassen.

Studie zum Schwangerschaftskonflikt

aus Deutschland

Die Studie „frauen leben 3. Familienplanung von 20- bis 44-jährigen Frauen - Schwerpunkt Schwangerschaftskonflikte" gibt mustergültig vor, wie eine seriöse Untersuchung der Gründe für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch aussehen kann. In Auftrag gab sie die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. So etwas wünschen wir uns auch für Österreich!

Statistik - mehr als eine Zahl

Eine Abbruch-Statistik gibt nicht nur Auskunft über die Anzahl der Abbrüche. International üblich ist, anonym eine Reihe an Daten zu erheben, um die Lebenssituation von Frauen in der Abbruchs-Situation besser zu verstehen und daraus Handlungen ableiten zu können.

In Europa übliche Praxis

Ausnahmen bilden allein Luxemburg und Österreich. In allen anderen Ländern der Europäischen Union werden Statistiken zum Schwangerschaftsabbruch geführt. Es ist in all diesen Ländern klar, dass es Daten zu Abtreibungen geben muss. Lesen Sie hier, wie die Verpflichtung zur Abbruchstatistik begründet wird und welche Ziele damit verbinden werden.

Abseits der medialen Empörung

Bogbeitrag von Ulrike Hofstetter über "schwingende Stricknadeln", "40 Jahre Fristenregelung" und die berühmten "flakierenden Maßnahmen" und was das alles mit "Fakten helfen" zu tun hat. Nachzulesen auf www.katholisch.at

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